Historisches künstlerisches Erbe, reich an Kunstwerken
Die Sehenswürdigkeiten von Varese stellen ein reiches historisch-künstlerisches Erbe aus Villen und Schlössern dar, die häufig auf die Bautätigkeit der Familie Borromeo zurückgehen, oder im Jugendstil gehalten sind. Zu den Sehenswürdigkeiten gehören auch Kirchen, Museen und prächtigen Gärten, die Touristen gleichermaßen wie Kunst- und Architekturliebhaber anziehen.
Der „Antigo Borgo“ ist das historische Zentrum der Stadt, in der sich die bedeutendsten Sehenswürdigkeiten von Varese finden: die Basilika di San Vittore mit ihrer neoklassischen Fassade und mit prächtigen Gemälden von P. Francesco Mazzucchelli, der barocke Glockenturm, einer der schönsten der ganzen Lombardei und das Baptisterium von San Giovanni, heute Nationaldenkmal.
Unter den Kirchen von Varese muss vor allem die Kirche Santo Stefano mit ihren Fundamenten aus dem Mittelalter erwähnt werden.
Die Paläste von Varese sind ein wichtiger Bestandteil der Sehenswürdigkeiten: der antike und edle Palazzo del Pretorio (das alte Stadtrathaus), der Palazzo Biumi und v.a. der Palazzo Estense, bedeutendes Nationaldenkmal und heute Sitz der Stadtverwaltung von Varese. Hinter letzterem erstrecken sich die Giardini Estensi, eine der zauberhaftesten Parkanlagen Italiens.
Genauso prächtig zeigt sich der englische Garten der Villa Mirabello, Sitz der kommunalen Museen von Varese.
Die zahlreichen Schlösser von Varese, darunter das Castello di Masnago, sind ein weiterer wichtiger Bestandteil der Kunst und Kultur von Varese. Auch die fantastischen Villen (Villa Ponti, Villa Menafoglio Litta Panza), die alle von wunderbaren, weiten Parkanlagen umgeben sind, gehören zu den Sehenswürdigkeiten von Varese.
Eine kulturelle Besonderheit Vareses ist der Jugendstil, der viele der Residenzen in der Provinz verbindet. Fast alle dieser Villen stammen aus der Zeit von 1800 bis 1930. Der Jugendstil war für Varese Ausdruck einer neuen, modernen, figürlichen Stilsuche in einem Gebiet, in dem die industrielle Entwicklung sehr rasch fortschritt. Dieser Stil verbreitete sich seit Ende des 19. Jh. und griff auch auf die Architektur von Residenzen über, für die das Wechselspiel mit der Umgebung wichtig werden sollte.
In der Umgebung der Stadt erhebt sich außerdem der monumentale Komplex des Sacro Monte mit seiner bezaubernden mittelalterlichen Ortschaft, der Wallfahrtskirche der Santa Maria del Monte und den 14 Kapellen aus dem 17. Jh., gewidmet den Mysterien des Rosenkranzes. Auf dem Sacro Monte kann der Besucher auch die Kunstsammlung des Baroffio - Museums bewundern, das den originalen Gipsabdruck der Bronzetüren des Mailänder Doms beherbergt.
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